Luftfahrt im Dialog – Aviation Event Frankfurt 2014

Als Exportweltmeister und eine der weltweit führenden Wirtschaftsnationen ist der Luftverkehr für Deutschland ein wesentlicher Standortfaktor – bei der Passage und der Fracht.

Im HOLM House of Logistics and Mobility trafen sich gestern Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Luftfahrtindustrie zum 3. Aviation Event,  um unter dem Motto „Luftfahrt im Dialog“ aktuelle Branchenthemen zu diskutieren.

Im Konferenzteil der Veranstaltung wurden in Fachbeiträgen, Podien und Diskussionen aktuelle Themen der Luftfahrtindustrie beleuchtet sowie Risiken, Chancen und Perspektiven aufgezeigt. Die Konferenz beschäftigte sich mit Themen zum Wachstum der Luftfahrtbranche, zu den Herausforderungen, denen es sich zu stellen gilt, um im internationalen Luftverkehr nicht abgehängt zu werden und auch den Chancen, die der Standort Deutschland für Europa und die Welt bietet. Diskutiert wurden notwendige Ausbauten und verbesserte Verkehrsanbindungen zu internationalen Flughäfen und die infrastrukturelle Notwendigkeit von regionalen Flughäfen für die Wirtschaft sowie der Mehrwehrt einer Aviation-Infrastruktur. Einen interessanten Einblick bot auch das Panel „Technologie“, das die Nutzbarkeit von technischen Innovationen für Airlines im Bereich “New Passenger Experience” erörterte.

Als Luftfrachtlogistiker interessierten wir uns vor allem für das Podium zum Thema Luftfracht, in dem die notwendige Anbindung an den Puls der Wirtschaftskreisläufe erwägt und beleuchtet wurde.  Welche Auswirkungen hat das Nachtflugverbot für das Drehkreuz Frankfurt, Europas größten Frachtflughafen? Verlieren wir Cargo zukünftig an Istanbul oder andere Flughäfen, die ihren Kunden bessere Rahmenbedingungen schaffen? Was müssen wir tun, um als Standort zukünftig mehr an Attraktivität zu gewinnen?

Als neutrale Plattform, die keinerlei Partei- oder Unternehmensinteressen verpflichtet ist, bot sich nach dem Konferenzteil im informellen, persönlichen Austausch auch die Möglichkeit im „Aircraft at Burghof“ Inhalte der Konferenz zu vertiefen und neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen.

Als einziges Unternehmen, das mit drei weiblichen Führungskräften aufwartete, vielen nicht nur wir auf, sondern uns auch die geringe Anzahl an jungen und vor allem weiblichen Konferenzteilnehmern. Für die nächste Konferenz wünschen wir uns daher eine bessere Plattform für junge Nachwuchskräfte –  und inhaltlich spannendere Beiträge, die für Branchenkenner mehr Neues bieten.